Scheinlecks durch Elastomere und Kunststoffe erkennen
Wie lange dauert es, bis das Helium sich durch das Material gearbeitet hat?
Sicheres Zeitfenster
Zeit bis zum steilen Signalanstieg (Time Lag)
Live-Simulation (Zeitraffer)
Zu erwartendes Scheinleck
Diesen Wert erreicht der Lecksucher bei Sättigung.
Die Kammer wird komplett mit Helium geflutet. Was passiert bei vielen Dichtungen / Schläuchen?
Wenn eine Anlage über viele O-Ringe oder Pneumatikschläuche im Prüfbereich verfügt, summiert sich die Permeation auf.
Wenn Helium durch einen Gummi wandert, sieht man auf dem Lecksucher keine sofortige, gerade Linie. Es bildet sich eine "S-Kurve":
Oft wird versucht, das Signal einfach "weg zu nullen" (ZERO Taste am Lecksucher). Das ist bei Permeation absolut verboten!
Da die Permeation stetig ansteigt, würde man ein echtes Leck einfach mit weg-nullen. Die einzige physikalisch korrekte Lösung, wenn die Anlage strenge Grenzwerte erfüllen muss:
Anstatt die ganze Anlage in Folie zu packen, wird jede Dichtung einzeln, gezielt und nur ganz kurz (z.B. 5 Sekunden) mit Helium angesprüht. So hat das Helium gar keine Zeit, in den Gummi einzudringen, und das Scheinleck entsteht erst gar nicht.